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In München herrscht derzeit akute Veranstaltungswut. Doch kein Grund zur Panik, denn hier kommt nur Gutes. Versprochen. Bis zum 6. August in der Färberei:
Zu sehen gibt es dort u.a. Eindrücke aus Birmingham, Istanbul und natürlich München, beladen mit einer ordentlichen Portion (Achtung, böses Wort:) Migrationshintergrund. Eröffnung in der Färberei, Claude-Lorraine-Str. 25 RGB, weitere Veranstaltungen bis zum 31. Juli und die Ausstellung läuft bis zum 6. August. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag: 15:00 bis 18:00 Uhr
Samstag: 13:00 bis 18.00 Uhr, Sonntag geschlossen.
Vorgeschmack aus Birmingham:


Impressionen aus Istanbul:



München:



Mehr davon auf www.uebungsraum.eu
Und hier noch ein paar persönliche Favoriten:



Passend hierzu bis 15. September in der Münchner Rathausgalerie und ebenfalls bei freiem Eintritt, die Ausstellung crossing munich, mehr Infos findet ihr hier.
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Für ein paar Tage werde ich die heißgeliebte Tastatur nicht drücken können. Zuvor muss die Kietzstammstrecke noch um ein weiteres Imbisserlebnis erweitert werden.
Es folgt die äußerst einladende und nicht minder organische Speisekarte aus dem Münchner Szenewurstladen Bergwolf :

nett!
Appetitliche Speisekartensemantik, wenn der Gedanke an Drüsenflüssigkeit für feuchte Mundwinkel sorgt:

Organisch!
Jetzt etwas versöhnlicher und vegan:
Wie kommt man hin?
Fraunhoferstr. 17
80469 München
Tel.: 089 23259858
Zurück zum Thema, natürlich verschwinde ich nicht, ohne für ebenbürtige Vertretung gesorgt zu haben. Eventuell kennt ihr sie bereits, umso besser. Ich wünsche bon amusement mit folgenden Gesellen:
Im Grunde sind wir ja alle kleine Wesen, rücklings auf der Suche nach ein wenig Harmonie und Popcorn. Es geht intellektuell und höchst philosophisch weiter:
Zuletzt verfolgen wir die sardonischen Machtspiele dieser drei Wichte- und Einwurf!
Anspruch unten? Bis bald!
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München leuchtet. Und, dass Geflimmer in dieser feinen Stadt viel kostet, weiß jeder gutinformierte Mietspiegelverfolger. Daher schreit es hier förmlich nach Rebellion, wenn subkulturelle Winde durch die Stadt wehen, die in der Hauptstadt und anderswo längst als Mainstream abgeheftet werden. Das inszenable Glockenbachviertel riecht derzeit nach einem Hauch von Revolte. Denn, wo sonst nächtliche Bum-Bum Anstalten walten, kann der findige Münchner neuerdings tagsüber seine Garderobe erweitern und sich dabei ein bisschen avantgard fühlen. Guerillashops öffnen für kurze Zeit im Horses Cars and Stars/Machima in der Schellingstraße und im Cafe am Hochhaus/Vaaon in der Blumenstraße ihre Pforten für das Szene-Klientel.
Leider verwehren hohe Zwischenmieten, Gewerberegelungen und sonstige Bürokratie meist den verwegenen Popup-Spaß.
Ja, auch in Grün gibt’s eine ähnlich frivole Aktion, nennt sich dann Guerilla Gardening , wo pflanzwütige Umweltfreunde -bewaffnet mit Schaufel und Ablegern- graue Areale besamen, vorbildlich organisch! Solch Marketingstrategie scheint auch in der Esotherik gut anzukommen, denn hier gibt’s heimliche und heftige Guerilla-Yoga Happenings, Wohlfühlfaktor und Weichspülergesicht inklusive. Ganz andere Sorgen haben die bohemen Studenten bei der Wohnungssuche in Paris. Für 18 qm muss man dort schon mal 850 € abgeben. Aber die Franzosen, bekannt für ihre ausgeprägte Revolutionskultur, haben sich ein feines, wenn auch noch nicht sonderlich ertragreiches Konzept gegen die horrenden Abgaben ausgedacht: Die Studenteninitiative Le Jeudi Noir (in Anlehung an das wöchentlich erscheinenden Wohnungsanzeigenblatt PAP) sucht sich donnerstags jeweils eine der würzigsten Wohnungsgebote raus und vereinbart einen Besichtigungstermin. Ist einer der mutmaßlichen Interessenten in der überteuerten Kammer, wird der Rest, bestückt mit Sekt und Luftschlangen, in die Wohnung gelotst: Guerillafeierei par excellence! Plakatives Anprangern soll den Eigentümern die Augen öffnen.
Polizei und verdutzte Inhaber zu beschwichigen, wird nach dem Partyüberfall alles feinsäuberlich geputzt. Doch solange die Mieten nicht sinken, muss die Meute wohl weiter fremdfeiern. Wann sowas mal in diesen Breiten passiert? Mein Wochenanzeiger liegt jedenfalls parat…




