don't panic, it's organic!


Schluss mit Kneifen!
10. August 2009, 22:57
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Ja, in den Weiten des Netzes lauert allerhand Nebensächliches. Aber wühlen lohnt sich! Denn manchmal findet man wahre Schätze ganz tief unten! So auch hier:

Das Web platzt vor Kinokritiken, da freut es Blase und  Prostata, wenn sich mal einer um die organischen Bedürfnisse filmhungriger Kinogänger kümmert! Zu viel Bionade und Brauereierzeugnisse melden sich nämlich genau dann, wenn man sich erwartungsfroh dem Leinwandgeschehen widmen will. Belastenderweise rutscht da die Konzentration bauchnabelabwärts: Durchhalten oder Erleichterung verschaffen, um dann eventuell DIE Szene zu verpassen? Jetzt, oder in fünf Minuten?

Hierzu gibt RunPee die Antworten. Die blasophilen Cineasten haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Filmstellen herauszusuchen, die man ohne schlechtes Gewissen an/auf/neben der Kloschüssel verbringen kann. Kurze Zusammenfassung verpasster Inhalte gibt’s obendrauf! Hier entdeckt und für organisch befunden, daher ab jetzt in der Blogroll!

Die Alternative könnte nämlich andere Sinne belasten:

Zuerst gesehen bei zeitgeist und erwerblich
bei thebrowncorporation.com.


Organisches aus der Akademie
31. Juli 2009, 18:50
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Um das Kunsthappensortiment etwas aufzufüllen geht’s für ein paar Tage nach Venedig, genauer auf die 53. Biennale. Zuvor kommt hier heimische Kost, Impressionen von der Jahresaustellung der Akademie der Bildenden Künste. Also Mund zu, Augen auf. Und das bitte ganz fest, denn den Geruch von gemächlicher Verwesung will ich euch ersparen, seht selbst:

Jahresausstellung der AdbK

Jahresausstellung der AdbK

Nicht weniger organisch, dafür weniger blutig geht es weiter mit dem Lustwandel (2009) von Constanze Stumpf:

Lustwandel 2009, Constanze Stumpf

Lustwandel 2009, Constanze Stumpf

Mehr davon findet ihr hier. Wir bleiben beim Fleischlichen und werfen einen Blick auf Chloé Esme Suttons eher klinisches Werk.

Chloe Esme Sutton

Chloe Esme Sutton

Bei Asja Schubert wird es merkwürdig, abwegig und grün. Schmeckt nach Jahrmarkt und wirkt verstörend:

Mehr davon gibt’s hier. Seltsam geht es weiter:

Leo Lencses

Zuletzt noch ein bizarrer Kurzfilm aus dem Juliprogramm der futureShorts:

Schaurig geht es weiter mit dem neusten Kurzfilm des Horrormeisters Guillermo del Toro:

Und jetzt schnell ablenken mit diesem zauberhaften Musikvideo namens Sentimental Journey von Nagi Noda, besungen von der japanischen Pop-Queen Yuki:

Nicht sentimental werden, bis bald!



Unterleibsgeflüster
3. Juli 2009, 11:27
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Zeit, sich mit der dunklen Seite menschlicher Hygienebedingungen zu befassen.

Jeden Tag müssen wir uns mit der peinlichen Säuberung postexkrementaler Unterleibsöffnungen herumschlagen, endlich gibt es eine glorreiche Erfindung, die diesen beschämenden Vorgang um eine ca 30 cm lange Vorrichtung entschämbar macht. Schluss mit archaischen Faltmethoden! Distanzgewinn und Mittelbarkeit versprechen nicht nur Versöhnung mit der Putzhand, sondern könnten gar eine Revolution für die Linke in arabischsprachigen Ländern bedeuten! Aber seht selbst:

Zuerst gesehen auf jetzt.de

Plastik ist nix für Euch? Hier die organische Variante:

Wir bleiben unten und beschäftigen und mit organischen Tönen im Kontext därmlicher Unkontrollierbarkeit. Endlich kommt die Verbindung von Business und Blähung, zückt eure Telefone in ergebener Dankbarkeit:

Weiterhin untenrum, jedoch ein paar Zentimeter versetzt- Achtung es wird heiß. Wir wissen, lange Ketten mit diversen Anhängseln sind an vielen Mädchenhälsen vorzufinden. Meist sind das kleine Herzchen, Pferdchen, Sternchen oder Schleifchen. Wäre es nicht absolut organisch, zur Abwechslung ein gutverstecktes, primäres Geschlechtsorgan kettentauglich zu machen?

http://www.etsy.com

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Sorgt sicher in engen Clubgemäuern für ordentlich Gesprächsstoff! Für die moderne Individualistin: Einfach den persönlichen Intimabdruck einsenden und sich auf authentische Maßanfertigung freuen! Erinnert an Michel Houellbecqs Roman Plateform, in dem u.a. von einer (fiktiven) Künstlerin die Rede ist, die sich mit klitoralen Eigenabdrücken aus Gummi beschäftigt. Entdeckt bei youknowwhatidontknoweither.blogspot.com und erwerblich unter http://www.etsy.com . Wer lieber pure Weiblichkeit unterm Kopf statt am Hals haben will, knautschige Kissen in Uterus- und Vulvaform gibt’s natürlich auch.

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Alles in liebevoller Handarbeit, natürlich. Wem bei soviel Vulvatalk jegliche Lippen trocknen, der kann sich gleich mit einem veganen Prachtstück namens Large Vegan Vulva beschmieren, wahlweise in Sweet Cherry, Lemon Tart und Honey Pot.

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Gibt’s sowas auch in der Kerlsversion? Ja, zwar weniger kuschelig und anatomisch fragwürdig, dafür absolut reisetauglich und in Plastik!



Sade for Sade’s Sake
1. Juli 2009, 19:27
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Hier folgt die semisäuberliche Durchforstung des fein überladenen Kunstmarkts.

Paul Chan, Sade for Sades Sake, 2009

Paul Chan, Sade for Sade's Sake, 2009

Heute mit einem ästhetisch-erotischen Schattenspiel von Paul Chan (*1973). Sade for Sade’s Sake heißt die vielsagende Videoinstallation des US-amerikanischen Künstlers, die derzeit auf der 53. Biennale in Venedig zum Voyeurismus reizt. Darüber gestolpert bin ich beim Durchblättern der prachtvollen francophonen Kunstzeitschrift Beaux Arts Magazine. Nach dem Marquis de Sade steht Erotik für den grundlegenden Modus menschlicher Kommunikation, dessen allegorische Verarbeitung man hier in organischer Bewegtheit sehen kann:

Nachschlag des fast sechsstündigen Sextakels:

Verstörend ist die Mischung aus abstrakten Elementen und sexuell triebhaften/aggressiven Menschenfiguren, im Kontext eines kindlich anmutenden Schattenspiels. Sadismus pur, politische Konnotation ist gewollt. Für Aufsehen sorgte der Künstler zuletzt in New Orleans mit seiner Inszenierung von Samuel Becketts Warten auf Godot. Als Aktivist im Irak machte er durch experimentelle Großreportagen auf sich aufmerksam und ist Bestandteil einer neuen radikal politischen Künstlergeneration. Mehr von Chan, u.a. auch eigens gestaltete Schriftarten zur Komplettierung des Paul Chan Tastengefühls findet man hier. Wer das schaurige Lustspiel sehen will, hat noch bis 22. November Zeit.

Paul Chan, Sade for Sades Sake, 2009

Paul Chan, Sade for Sade's Sake, 2009



Bergwolf
19. Juni 2009, 00:22
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Für ein paar Tage werde ich die heißgeliebte Tastatur nicht drücken können. Zuvor muss die Kietzstammstrecke noch um ein weiteres Imbisserlebnis erweitert werden.

Es folgt die äußerst einladende und nicht minder organische Speisekarte aus dem Münchner Szenewurstladen Bergwolf :

nett!

nett!

Appetitliche Speisekartensemantik, wenn der Gedanke an Drüsenflüssigkeit für feuchte Mundwinkel sorgt:

Organisch!

Organisch!

Jetzt etwas versöhnlicher und vegan:Vegan!Wie kommt man hin?

Fraunhoferstr. 17

80469 München

Tel.: 089 23259858

Zurück zum Thema, natürlich verschwinde ich nicht, ohne für ebenbürtige Vertretung gesorgt zu haben. Eventuell kennt ihr sie bereits, umso besser. Ich wünsche bon amusement mit folgenden Gesellen:

Im Grunde sind wir ja alle kleine Wesen, rücklings auf der Suche nach ein wenig Harmonie und Popcorn. Es geht intellektuell und höchst philosophisch weiter:

Zuletzt verfolgen wir die sardonischen Machtspiele dieser drei Wichte- und  Einwurf!

Anspruch unten? Bis bald!



Er, Sie, Fetishism
18. Juni 2009, 00:28
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Hier wird der fein überladene Kunstmarkt semisäuberlich druchwühlt und sinngerecht portioniert.

Mund zu, Augen auf für folgende fetischhaltige Erzeugnisse zweier Künstler, die man sich vom 30. Mai bis 16. August 2009  im Münchner Kunstbau/Lenbachhaus genehmigen kann: Tom Burr (*1963) und Monica Bonvicini (*1965) .

Ab jetzt im Kunstbau

Ab jetzt im Kunstbau

Zwei klangvolle Namen der internationalen Gegenwartskunst, die zum gemeinsamen Sujet die funktionale Bestimmung sozialer Räume hinsichtlich psychologischer, gesellschaftlicher und geschlechtsspezifischer Konventionen haben. Beide Vertreter der Minimal Art, setzten sich auf jeweils unterschiedliche Art mit der Thematik auseinander, doch zunächst eine visuelle Orientierung:

Foto: blocbuster

Tom Burr Put Down I, 2003 (Foto: blocbuster)

Monica Bonvicini Leather Hammer 2004/2005 mit Leder überzogener Hammer Verschiedene Größen Foto: Roberto Marossi Courtesy of the artist & Galleria Emi Fontana, Milan, West of Rome, Los Angeles © Monica Bonvicini, VG Bild-Kunst, Bonn 2009

Monica Bonvicini Foto: Roberto Marossi Courtesy of the artist & Galleria Emi Fontana, Milan, West of Rome, Los Angeles © Monica Bonvicini, VG Bild-Kunst, Bonn 2009

Materialien der S/M Szene, wie Leder, Riemen und Stahlketten sind Bestandteil einiger Werke beider Künstler. Hierbei werden scheinbar gewöhnliche Werkzeuge (Zaumzeug, Hammer) durch ihre Verbindung mit anders konnotierten Materialien in einen Kontext von Herrschaft und Macht gerückt, Fetishism.

MONICA BONVICINI / TOM BURR KUNSTBAU DER STÄDTISCHEN GALERIE IM LENBACHHAUS MÜNCHEN 30. MAI BIS 16 AUG 2009 Foto: Städtische Galerie im Lenbachhaus München Arbeiten von Tom Burr © Tom Burr

MONICA BONVICINI / TOM BURR Foto: Städtische Galerie im Lenbachhaus München Arbeiten von Tom Burr © Tom Burr

Wir beleuchten zunächst Monica Bonvicini mit ihrer Videoinstallation Destroy She said, 1999:  Es geht um die mediale Darstellung von Geschlechterrollen. Genauer um die Konstruktion von Weiblichkeit im Film, wobei die männliche Komponente mittels Architektur repräsentiert wird. Will heißen: Filmschnipsel von ängstlichen, wohlgeföhnten 60er Jahre- Ikonen, die sich hilfesuchend an Wände, Türen und Mauern lehnen, auf der Flucht vor dem ungenannten Unbekannten. Das „Destroy“- Element befindet sich räumlich vor den Leinwänden, aber seht selbst:

Monica Bonvicini Destroy She said, 2005 (Foto: blocbuster)

Monica Bonvicini Destroy She said, 1999 (Foto: blocbuster)

Wenn das bekannt vorkommt: Die gebürtige Italienerin und Wahlberlinerin konnte man mit eben dieser beeindruckenden Videoinstallation bereits 2008  in der Münchner Pinakothek der Moderne im Rahmen der Ausstellung Female Trouble besichtigen. Angeprangert wird also das medial inszenierte Rollenverständnis, gefordert wird radikales Umdenken. Metaphorisch gesehen: Aufruf zur Dekonstruktion der architektonischen Männlichkeitskonstruktion, anders gesagt: Eine ordentliche Portion Kastrationsdrohung.

Gemütlich geht es weiter, folgendes Werk sieht nach einer Mischung aus Hochseilgarten und S/M- Spielplatz aus und hört auf den wegweisenden Namen Never Again, 2005, reinsetzten und wohlfühlen erlaubt!

 	 MONICA BONVICINI / TOM BURR  30. Mai 2009 – 16. August 2009   Monica Bonvicini (*1965 in Venedig, lebt in Berlin) und Tom Burr (*1963 in New Haven, Connecticut, lebt in New York) gehören zu den bedeutendsten Vertretern der internationalen Gegenwartskunst. Beider Interesse gilt den funktionalen Bestimmungen sozialer Räume, den jeweils spezifischen psychologischen, gesellschaftlichen wie geschlechtsspezifischen Konventionen. Dieses verbindende Interesse manifestiert sich jedoch in ganz unterschiedlichen Fotografien, Zeichnungen, Skulpturen und Installationen. Immer jedoch stellt sich im Werk beider die Frage nach den Herrschaftsverhältnissen, die sich in Architektur, Verhalten und Handeln spiegelt. Auch ist die Begeisterung für geradezu libidinös besetzte Oberflächen und Materialen eine Klammer, welche die künstlerische Produktion von Monica Bonvicini und Tom Burr zusammenbringt. Erstmals widmet sich eine Ausstellung dieser Kombination der beiden Künstler. Im Gegenüber der Arbeiten werden ihre teils ähnliche, teils widerstreitenden ästhetischen Strategien sichtbar.  Im Zentrum der Ausstellung steht der Gebrauch von öffentlichen und privaten Räumen als eine vom menschlichen Körper abgeleitete Vorstellung. Hier begegnen sich die Arbeiten im gemeinsamen Bezugspunkt zur Minimal Art und hier trennen sich die Werke durch ihre je andere formale Umsetzung. Die Verknüpfung der Arbeiten im gemeinsamen Ausstellungsraum wird den institutionskritischen Reflexionshorizont beider Künstler herausarbeiten. Darüber hinaus wird deutlich, dass Orte und Objekte nicht einfach als neutrale Werte verstanden werden können, sondern als gesellschaftliche Konstruktionen, an denen sich Machtverhältnisse manifestieren.  Kurator: Matthias Mühling  Die Ausstellung entsteht in Kooperation mit dem Museum für Gegenwartskunst in Basel und wird dort in verändert Form vom 05.09.2009 bis zum 03.01.2010 zu sehen sein.     Bildunterschriften:  1 Ausstellungsansicht Monica Bonvicini Never Again 2005 Leder, verzinkte Ketten, Gerüst © VG Bild-Kunst, Bonn 2009

Monica Bonvicini Never Again 2005 Leder, verzinkte Ketten, Gerüst © VG Bild-Kunst, Bonn 2009

Hier 2 Tonnen Alte Nationalgalerie, 1998:

2 Tonnen Alte Nationalgalerie, 1998 (Foto: Kerry Ryan McFate/Courtesy PaceWildenstein, New York)

"2 Tonnen Alte Nationalgalerie", 1998 (Foto: Kerry Ryan McFate/Courtesy PaceWildenstein, New York)

Auch der New Yorker Tom Burr beschäftigt sich mit der wechselseitigen Beziehung von räumlichen Konstrukten, ihrer politischen und sexuellen Prägung/ Identifikation. Und auch hier sieht man die Leerstellen, die durch ihre Abwesenheit auf Körperliches schließen lassen:

Tom Burr (Foto: blocbuster)

Tom Burr (Foto: blocbuster)

Worn out, 2005 Sperrholz, Zinkscharniere, Farbe, Teppich 101 x 60 x 259 cm Courtesy of Galerie Kamm, Berlin

Worn out, 2005 Sperrholz, Zinkscharniere, Farbe, Teppich 101 x 60 x 259 cm Courtesy of Galerie Kamm, Berlin

Hier zwar nicht, aber vor Ort zu sehen ist seine Fotoserie von öffentlichen Toiletten in New York: Die Reflexion der räumlichen Prägung unserer genderspezifischen Wahrnehmung. Manchmal kann man seine Ausstellungen sogar in eben solchen Notdurftanstalten, oder in Zoos und Parks besichtigen, denn Burr versteht den konventionellen Kunstraum lediglich als eine Möglichkeit unter vielen. Seine Werkschauen finden oft im öffentlichen Raum, nicht selten in Zwischenräumen statt.  Wer libidinösen Hardcore erwartet, findet ihn hier nur bedingt und wenn, dann jedenfalls in sozial verträglichem Rahmen. Organischer Kunstgenuss stellt sich besonders bei Vorkenntnissen ein, virtuelles Künstlerstalken lohnt sich!

  • Preis: 2€/ermäßigt 1€



Fleischlutschen in der Pommesboutique
12. Juni 2009, 10:35
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Erweitere deine Kietzstammstrecke: Pommesboutique und Blue Nile

Foto: http://www.pommesboutique.de/minigolf/bilder.html

Foto: http://www.pommesboutique.de/minigolf/bilder.html

Wer kennt das nicht: Man kommt ermattet aus Vorlesung oder sonstwoher, hat immenses Magengrummeln nach deftiger Currywurst und verspürt gleichzeitig den Drang, sein Handicap zu verbessern? Nun hat man die Gelegenheit, beide Triebe, quasi synchron und in grün auszuleben. In der Pommesboutique, Amalienstraße 46,  findet man die lang herbeigesehnte Synthese aus  Minigolf- und Bio- Currywurstgenuss, belgische Pommes gibt’s obendrauf, das wurde auch Zeit! Ebenfalls auf der wohlbestückten Speisekarte: Bio-Cevapcici-Lollies mit Ajvar. Fleisch zum Lutschen, hmm!

Pommesboutique, Foto: blocbuster

Pommesboutique, Foto: blocbuster

Pommesboutique

Foto: blocbuster

Haptisch geht’s weiter mit dem potenziellen Gegenpol: Euch ist nach einem Hauch Exotik zumute und euer favorisiertes Besteck besteht aus wohlgekrümmten Fingerkuppen? Unbedingt ausprobieren: Das äthiopische Restaurant Blue Nile, wahlweise in der Schwabinger Viktor Scheffler-Str. 22 oder Siegesstr. 22a. Die Speisung sieht gewöhnugsbedürftig und ansatzweise vorverdaut aus, schmeckt aber großartig und bedient den Drang nach infantilem Handgemenge, absolut organisch. Wer will, kann seiner Lust nach bodenhafter Sitzfleischpflanzung nachgehen, pure, unbestuhlte Anarchie!

Mund auf, Augen zu

Mund auf, Augen zu