don't panic, it's organic!


Gimme, gimme Gimmicks!
6. April 2009, 21:34
Gespeichert unter: Retrospektive | Schlagworte:

Ab und an ist es angebracht, seine nostalgische Seite aufzuschlagen und in sanfte Regression zu verfallen.

Heute unter Anderem mit dem YPS Heft, Commander Keen und natürlich Ed von Schleck.

Wir schreiben das Jahr 1975. YPS und das Gimmick sind geboren. Jede Woche laufen eifrige Kinder mit Angespartem und Erbetteltem  zum Kiosk. Ich bin noch nichtmal in der Zukunftsplanung und Roman Polanski war noch nicht zum Sexfreak erklärt worden, sondern hatte gerade ein paar Preise für „Chinatown“ abgesahnt, so, genug Trivialwissen. Wozu sind ältere Brüder gut, wenn nicht zur stetigen Heranführung an ersehnenswerte Objekte unseres infantilen Daseins? Gute fünfzehn Lenze später füttere auch ich Urzeitkrebse (die aus einem mir unbekannten Grund nie lange überlebten) oder pflanze Ostereierbäume. Das Comic ist natürlich absolut zweitrangig, zumal die Alphabetisierung bei mir noch nicht angeschlagen hat…

Wer also nicht lesen kann, kann dennoch fleißig Tastenkobinationen drücken, für den gibt’s hier eine kleine Auswahl an Spielen, die man wahrscheinlich nur auf einem alten Comodore genießen sollte: Commander Keen

Faszinierend sind besonders Salatköpfe, die es zu überspringen gilt. „Invasion of the Vorticons“ Episode One: Marooned on Mars, klingt nach wie vor vielversprechend und lässt sich besonders zu stresslastigen Zeiten dankbar als Übersprungshandlung einsetzen. Leider kann ich mich weder an Endgegner noch an höhere Levels erinnern. Ebenso kultig, natürlich oft (und nicht überzeugend) aktualisiert: Der populäre Prinz of Persia, der mit Säbeln hantiert, wilde Stöhngeräusche von sich gibt und diesen Sommer mit seinen Pumphosen durchaus auch als Fashionvictim durchgehen könnte. Wer selbst mal ausprobieren will, bitte schön:

Geschmackvoll geht es weiter, nämlich mit folgender Gaumenfreude namens Ed von Schleck. Neben Bum Bum, der ultimative Klassiker, der nach einigen Jahren schwerwiegender Abwesenheit nun wieder in den Eisfächern aufzustöbern ist.

Passend hierzu noch ein weiterer renovierter Kindheitsreißer, bei dem man sich bei postnaiver Betrachtung um die obszöne Komponente amüsieren kann: Die Leckmuschel hält Einzug in die Münchener Clublandschaft.

Neuerdings im X-Cess
geprüft und für diabetikeruntauglich, geschmacksneutral und fabelhaft befunden. Der neue alte soziale Kitt schlechthin, sozusagen.


1 Kommentar bis jetzt
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Ahh da kriege ich echt wieder Lust, die alten Disketten rauszukramen..irgendwo muss noch Commander Keen drauf sein!

Schreib mal was über Prince of Persia!!

Hier was für Dich:
http://persia.moviechronicles.com/

Rami

Kommentar von kamikazebowler




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